being awesome

Und da sitzt du hier in deinen Designerklamotten, während du mehr oder weniger tiefgründige Tweets über dein iPhone ins digitale Leben jagst. Und keine Sekunde fragst du dich, was du da gerade machst, irgendwie gehört es zu deinem Hipsterleben dazu, wie Tore zum Fußball. Und während du so dasitzt, und dich aufgeilst, weil du einen Fav nach dem anderen kassierst, bemerkst du nicht, dass eine handvoll interessanter Menschen lächelnd an dir vorbeigelaufen sind. Menschen, denen du genauso ein Lächeln hättest schenken können. Aber nein, das hast du verpasst. So wie alles andere. Hauptsache awesome, was?

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Nach knapp 2 Wochen…

… muss ich feststellen: Ich vermisse mein Macbook. Aus diesem Grund ist die einzige Musikquelle momentan mein Fernseher und mein Kater, die einzige Photoquelle mein Handy und überhaupt lebe ich momentan ein ziemliches offline-Leben, was mich eigentlich gar nicht stört. Es sind halt diese Kleinigkeiten, ich mag nicht 2 Minuten warten bis der Laptop hochgefahren ist, man gewöhnt sich so sehr ans Trackpad, diese ganzen Macblogs, die ich im Reader habe, berichten täglich mehrfach von irgendwelchen geilen Programmen und Apps, die ich probieren möchte. Es ist einfach… diese Gewohnheit, die jetzt irgendwie fehlt.

Gewohnheit, Gewohnheit, Gewohnheit. Da war doch was… Ja, sie fehlt mir auch. Viel mehr. Und jeden Tag wälze ich mich irgendwie in den Schlaf, um dieser Gewohnheit zu entrinnen. Aber es funktioniert nicht. Es geht einfach nicht. Schweißgebadet wache ich auf, und stelle fest, der Platz neben mir im Bett ist leer, wird so schnell auch nicht mehr gefüllt. Es ist trostlos. Und mit jedem gesprochenen oder geschriebenen Wort mache ich alles nur noch schlimmer. Noch viel trostloser. Und wieder versuche ich zu schlafen. Lähme meinen Körper um ihm wenigstens die Chance dazuzugeben. Dann wache ich wieder auf. Der Platz neben mir ist leer.

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Eines Tages

Und eines Tages wird die Erleuchtung kommen. Ich werde dorthin kommen, wo ich immer hin wollte. Ich werde nicht nur nach Höherem streben, ich werde es erreichen. Ich sitze vor dem Spiegel und starre den Menschen an, der vor mir ist. Ich kenne ihn nicht, weiß nicht, was genau er da in meinem Leben will, wohin das ganze führen wird. Aber egal. Die Zeit wird kommen. Eines Tages.

Wenn du dich fragst, warum das Leben manchmal eine Überraschung für dich parat hat, obwohl du sie ja eigentlich gar nicht verdienst, dann ist das vielleicht einfach nur Glück. Wenn es das zweite Mal passiert, ist es vielleicht Zufall. Das dritte Mal Bestimmung? Keine Ahnung. Andererseits, wenn etwas schlimmes passiert, und du gehst nach dem selben Schema? Und du willst lieber lachend gegen eine Kreissäge laufen, als diese ganze Scheiße hier noch weiter zu ertragen? Und wer weiss, vielleicht machst du das auch. Eines Tages.

Dicke Schneeflocken schweben zum Boden herab. Es hat jetzt eigentlich mehr als eine Woche durchgehend geschneit. Wälder, Wiesen, Dächer, Straßen, … alles ist weiß. So eine Winterlandschaft ist eigentlich ja eine herrliche Aussicht, ein wunderbares Bild. Dieses Bild versuche ich mir oft vorzustellen, wenn gerade auf der Straße irgendwelche Bauern mit 20 km/h vor mich hin koffern und keine Anstalten machen, irgendwie auch nur überhaupt ein bisschen aufs Gas steigen zu wollen. Der Schnee wird wieder schmelzen. Blühende Wiesen werden zum Vorschein kommen. Wir werden wieder über die Hitze fluchen. Eines Tages.

Freut sich überhaupt schon wer auf Weihnachten? Ich mich nur bedingt. Ich liebe meine Eltern, ich liebe meine Schwester, überhaupt gar keine Frage. Aber momentan möchte ich einfach nur allein sein. Allein mit mir, naja, der Kater hüpft irgendwo herum, aber sonst allein. Ich will nicht meine Tränen rechtfertigen müssen, die ich wegen ihr vergieße. Ich will eigentlich überhaupt nicht rechtfertigen müssen, warum sie nicht da ist. Ich will nicht daran denken müssen, dass das eigentlich unser erstes richtiges gemeinsames Weihnachten wäre. Ich will einfach nur allein sein. Man sagt, die Zeit heilt alle Wunden. Und mittlerweile halte ich diesen Satz für den größten Bullshit auf der ganzen Welt. Man kann nicht vergessen, egal wie lang etwas vorbei ist, oder gedauert hat. Man kann sich maximal daran gewöhnen. Eines Tages.

Und wann verdammt nochmal kommt dieser Tag…

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Tommy Gun “Always True”

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Das einzige Verdikt heißt Rache. Eine Vendetta: heilig, wie ein Votiv und nicht vergebens.

Guten Abend London.

Erlauben Sie mir zunächst, mich für die Unterbrechung zu entschuldigen. Wie viele von Ihnen, schätze auch ich die Annehmlichkeiten des geregelten Alltags, die Sicherheit des lieb gewordenen, täglich wiederkehrenden Einerleis.

Ich genieße das Leben so sehr, wie jeder andere Mensch, aber anlässlich eines Gedenktages und dem Bedeuten der Ereignisse aus der Vergangenheit, für gewöhnlich der Tod einer Berühmtheit oder das Ende eines grässlich blutigen Krieges mit einem hübschen Feiertag begangen werden, dachte ich mir, dass wir wir diesen fünften November, ein Tag dessen heute leider nicht mehr gedacht wird, erinnerungswürdig machen, indem wir den Alltag vergessen und ein wenig plaudern.

Natürlich gibt es jene, die nicht wollen, dass wir reden, ich vermute, dass bereits jetzt Befehle in Telefone gebrüllt werden und schon bald Männer mit Waffen unterwegs sind.

Warum? Auch wenn man den Schlagstock anstelle eines Gesprächs einsetzen kann, werden Worte immer ihre Macht behalten. Worte lassen einen Sinn erschließen und für die, die bereit sind zuzuhören, formulieren sie die Wahrheit und die Wahrheit ist, dass etwas in diesem Land ganz fürchterlich im Argen liegt.

Nicht wahr? Grausamkeit und Ungerechtigkeit, Intoleranz und Unterdrückung. Wo man einst die Freiheit zu widersprechen besaß, zu denken und zu reden, wie man es für richtig hält, hat man nun die Zensoren und Überwachungssysteme, die einen zur Konformität zwingen zur Unterwerfung führen.

Wie konnte es dazu kommen? Wer hat Schuld? Nun… Sicherlich hat manch einer mehr zu verantworten als andere und der wird auch zur Rechenschaft gezogen, doch um ehrlich zu sein: Wer eine Schuldigen sucht, der muss nur in den Spiegel sehen. Ich weiß, warum ihr es getan habt, ich weiß, dass ihr Angst hattet. Wer hätte das nicht? Krieg, Terror, Krankheit. Milliarden von Problemen haben sich dazu verschworen, eure Vernunft zu manipulieren und euch eures Verstandes zu berauben. Angst gewann die Oberhand und in eurer Panik habt ihr euch an den heutigen Großkanzler gewendet: Adam Sutler. Er versprach euch Ordnung, er versprach euch Frieden, als Gegenleistung verlangte er nur euer gehorsames Einverständnis.

Gestern Nacht wollte ich dem Schweigen ein Ende bereiten, gestern Nacht habe ich das Old Bailey zerstört, um dieses Land an das zu erinnern, was es vergessen hat:

Vor über 400 Jahren wollte ein großer Bürger den fünften November für immer in unser Gedächtnis brennen, in der Hoffnung, die Welt daran zu erinnern, dass Anstand, Gerechtigkeit und Freiheit mehr als Worte sind. Es sind Perspektiven…

Wenn ihr also nichts gesehen habt, wenn euch die Verbrechen dieser Regierung auch weiterhin unbekannt sind, dann schlage ich vor, dass ihr den fünften Novemeber unbemerkt vergehen lasst. Aber wenn ihr seht, was ich sehe, Wenn ihr spürt, was ich spüre, Und wenn ihr strebt, wonach ich strebe, dann fordere ich euch auf, an meiner Seite zu stehen. Heute in einem Jahr vor dem Eingang des Parlaments und dann bescheren wir ihnen einen fünften November, den sie nie – und nimmer – vergessen werden!

Denkt mal darüber nach!

Text und Bild: V wie Vendetta

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Welt-Aids-Tag 2010

Ich hab’ mich gestern viel zu sehr mit Jobkram herumgeärgert, am Abend war ich dann schnell in Amstetten Katzenzeug kaufen und zuhause hat mich dann eh der Kleine vereinnahmt, jedenfalls wollte ich gestern schon ein hübsches Schleifchen irgendwo platzieren.

Medientechnisch hab’ ich ja fast kaum was vom Welt-Aids-Tag gehört, was ich persönlich ziemlich schade finde, weil’s ja doch ein wichtiges Thema unserer Gesellschaft sein sollte. Auch auf Facebook, wo voriges Jahr rege Beteiligung bei dieser “Trag Schleife”Aktion war.. heuer in meiner Timeline eher dürftig. Und ja, ich selbst war auch nicht dabei, siehe erster Satz. Whatever. Mein Blog trägt jetzt Schleife!  Und ihr so?

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Wenn du alles bist…

Ich sehe dich an. Du bist unbeschreiblich schön. Ich will nicht, dass du gehst. Ich weiss, dass alles was ich bin, alles für was ich stehe, dich niemals aufhalten können wird. Wir sind wie zwei Fremde, die versuchen müssen, halbwegs miteinander auszukommen. Seinetwegen. Vielleicht war ich mir nie dessen bewusst, was ich verliere. Ich könnte auch nicht genau sagen, ab wann ich begonnen habe, dich zu verlieren. Manchmal zieht die Zeit an mir vorbei, als wäre sie nie gewesen. Und dann bleibt sie stehen, um mich jedesmal an meine Fehler zu erinnern. Und ich will nicht länger der Klotz an deinem Bein sein, der dich unter Wasser zieht. Ich will die Boje sein, die dich hält.

Mach’ doch nur endlich einmal dein Maul auf. Du bist doch sonst nicht so auf den Mund gefallen. Und die Dinge ziehen an dir vorbei, wie warmer Südwind im Frühjahr. Und du bemerkst erst, dass du vor den Scherben deines Lebens stehst, wenn deine Füße ganz blutig sind, von den vielen Glassplittern am Boden. Und du musst beginnen zu akzeptieren oder respektieren, was du dir nicht im Traum erdacht hast, jemals akzeptieren oder respektieren zu müssen. Du wehrst dich dagegen. Du willst es nicht akzeptieren oder respektieren, weil du mit ihr einfach so wahnsinnig vor hattest, weil du diese Frau auf Händen tragen würdest, wenn’s sein muss ans Ende der Welt.

Du wälzt dich jeden Tag in den Schlaf. Das Wort “Zufriedenheit” kennst du aus dem Lexikon. An Liebe glaubst du schon gar nicht mehr so richtig. Du weisst, dass es sie gibt. Aber das soetwas wunderbares dir passieren könnte? Nein. No Way. Vielleicht hatte Nick Hornby in About a Boy schon recht mit diesem Inseldasein. Aber du wehrst dich dagegen. Du träumst von Heimat und Familie. Deine Familie. Und immer wieder dieser Flash zurück in die Vergangenheit. Du bist selbst Schuld, hattest selbst alles in der Hand, hast es selbst von dir weggleiten lassen. Anstatt dämliche sentimentale Scheisse zu schreiben, solltest du besser deinen Arsch bewegen und einmal aktiv werden. Nicht immer nur groß reden, wie sehr du nicht die Welt retten kannst sondern verdammt nochmal endlich damit anfangen.

Die großen Dinge im Leben sind vergänglich. Die kleinen halten uns. Vermutlich. Ich weiss es nicht. Wenn ich so darüber nachdenke, weiss ich soviel nicht. Und soviel würde ich gerne wissen. Wenn alles was ich sage, einfach nur Luft ist. Es tut weh, zu dieser Erkenntnis zu kommen. Manchmal. Im weitesten Sinne ist es auch durchaus angenehm, nicht allwissend zu sein. Aber ich würde gerne in dich hineinsehen können. Wissen, was du denkst. Was du fühlst. Ich würde gerne wissen, was du mir alles sagen würdest, wenn du könntest. Was du tust, wenn du es nicht tust. Aber ich würde es nicht nur wissen wollen, nein. Ich würde es auch verstehen wollen. Ich will verstehen, warum du so denkst wie du denkst, bist wie du bist, und tust was du eben tust. Du bist für mich wie ein riesengroßes 45 Milliarden Teile Puzzle, von denen ich gerade mal die 4 Ecken beinander habe. Nicht einmal der Rand ist vollständig, aber das tut ja auch nichts zur Sache. Ich will wissen und verstehen. Wenn du doch alles bist…

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I hate myself and I want to die!

- das wahrscheinlich berühmteste Zitat von Kurt Cobain. Nein, nein. Hat nicht direkt etwas mit mir zu tun. Es ist nur so, dass sich dieser Satz in meinem Gehirn eingebrannt hat. Eigentlich wollte ich das gar nicht. Hm. Ich fühle mich jetzt nicht unbedingt fürchterlich depressiv, oder gar suizidgefährdet. Nein. Ich hab’ Stimmungsschwankungen. Das reicht von himmelhochjauchzend bis zutodebetrübt in weniger als 5 Sekunden. In weniger als 5 Sekunden deswegen, weil dies gleichzeitig auch ein Song einer wunderbaren deutschen “Punk”-Band ist. Und weil dies ein herrlicher Text ist zum Zwischen-den-Zeilen-lesen.

Und der Schlüssel zu dem guten Leben liegt in dem Wissen, wann du durch bist und es ruhig ist in grenzenloser Klarheit: schön das ihr da seid, jetzt macht das ihr wegkommt, ich liebe euch alle, ihr könnt mich mal. Und die Welt in meinem Kopf und der Körper in der Welt, man räumt weg, was sich einem in den Weg stellt. Und ich sitz’ hier: rede, lache, trinke und atme. Und warte.

Es wird wohl noch ein Weilchen dauern, bis ich alles verstehe. Es wird noch dauern, und ich werde mir immer Vorwürfe machen. Ich werde mir denken, was hätte ich nur anders tun können. Ich werde mich fragen, ob es vielleicht noch eine Chance gibt. Es würde nichts ändern, verstehen würd’ ich trotzdem nichts. Ich werde mich an dem Kurt sein Zitat erinnern. Mich ein wenig aufraffen. Man muss die Dinge nehmen, wie sie kommen. Und so sitz ich hier: rede, lache, trinke und atme.. und warte.

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Manchmal…

… tust du etwas, was im Nachhinein ein riesengroßer Blödsinn war. Vielleicht ist es Gewohnheit, vielleicht einfach nur der Moment. Vielleicht ist es etwas, dass du bereits verloren geglaubt hast, das dann doch wieder in deinen Armen liegt. Warum auch immer. Aber der Schein trügt. Nichts ist mehr so wie es mal war. Und die Gewohnheit wurde ein riesengroßer Blödsinn. Und du brauchst einen Moment bist du begreifst, dass es nichts gibt, das es wieder gut werden lässt.

… zieht dein Leben an dir vorbei. Zumindest glaubst du das. Versinkst in Selbstmitleid, dass du selbst schon wegen deiner Erbärmlichkeit kotzen möchtest. Es gibt Dinge, die werden an ihrer Größe bemessen. Bei dir selbst ist es nichts anderes. Du wirst an deiner Größe gemessen. An deiner Güte. An deiner Stärke. An all dem, was du manchmal versuchst zu vermitteln. Woran du scheiterst. Es gibt Dinge, die sind wie sie eben sind.

… hast du Lust, etwas verrücktes zu tun. Oder etwas unvorhergesehenes. Oder etwas, das man einfach nicht von dir erwartet. Du hast Lust, all die Menschen um dich herum zu überraschen, die dir einerseits keine glanzvollen Taten zutrauen, andererseits eben genau deswegen zutrauen. Stille Wasser sind tief, sagt man. Ich schwimme nicht in tiefen Gewässern. Allein die Tatsache nicht zu wissen, was unter mir ist, würde mich vermutlich elendig verrecken lassen, anstatt mein Antrieb zu werden. Und was sagt uns das über mich? Vermutlich sollte ich einfach öfter mein Maul aufreissen. In bestimmten Situationen klappt das ganz gut. Nämlich dann, wenn die entsprechenden Argumente dafür da sind. Und dann werde ich still. Wenn du Punkte triffst, die sowas von 1.000%ig stimmen. Wo ich selbst das Lenkrad in der Hand habe, und mit vollem Wissen und Einsicht schnurgerade auf den Abgrund zusteuere: mit Vollgas voraus ins Verderben.

… will ich dir einfach nur den Mund zuhalten, und dir alles sagen, was ich seit Ewigkeiten in mir trage. Es sind weniger Geheimnisse als Offenbarungen. Dinge, die ich nie zu sagen vermochte, weil ich die Situation für unpassend hielt, oder einfach nur feig. Feig, nicht die richtigen Worte zu finden. Oder feig, eben schon die richtigen Worte zu finden, aber falsch verstanden zu werden. Feig, die richtigen Worte zu finden und richtig verstanden zu werden, aber als “Schleimer” bezeichnet zu werden. Ich hab’ dir nie gesagt, wieviel du mir bedeutest. Ich hab’ dich als Selbstverständlichkeit in mein Leben gesehen, ohne dich in mein Leben zu integrieren. Vielleicht war das unser beider Fehler, wer weiss das schon so genau.

… wünsch’ ich mir einfach nur den Tag zurück, wo es begann so schrecklich aus der Spur zu laufen. Ich wünsch’ ihn mir zurück. Er muss vor ca. einem Jahr gewesen sein. Vielleicht schon ein bisschen länger. Ich weiss es nicht. Auf jeden Fall mit der Basis von damals und dem Wissen von heute. Die richtigen Entscheidungen zur richtigen Zeit getroffen könnten vielleicht Wunder bewirken.

Manchmal…, nein… immer… möchte ich dich einfach nur in meinen Armen halten und dir sagen, dass ich dich liebe. Und jedesmal, wenn ich dir das sagen will, stirbt ein Stück vom Stolz. Ich versprach dir, meinen Kopf stehts hoch zu halten, an deiner Seite stark zu sein. Aber die Wahrheit ist, ich bin weder stark noch halte ich meinen Kopf hoch. Alles was ich habe, ist ein blutendes Herz, eine zerrissene Seele und die Gewissheit, einmal eine richtig tolle Frau gehabt zu haben.

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Ich weiss nicht, ob du’s schon wusstest…

… aber ich hab’ hier wieder ein bisschen herumgewerkt. Dies “hell auf dunkel”-Layout war mir dann doch irgendwie ein bisschen zu düster, wenn ich die Idee mit den Artikelbildern und überhaupt das alles eigentlich ziemlich toll fand. Ebenso diese farbige Kennzeichnung der Kategorien. Ja konnte man schon durchaus lassen.

Darum gibt’s jetzt eine kleine überarbeitete Version mit “dunkel auf hell”, und die wahrscheinlich größte Neuerung: ohne Sidebar. Und warum? Weil ich es einfach einmal versuchen möchte. Grundsätzlich wirkt das Design dadurch ziemlich minimal, obwohl’s doch durch die Artikelbilder sehr vollgestopft ist eigentlich.

Was als erstes daran glauben musste, als die Sidebar weg war, waren die Quick Posts, Lösung wurde gefunden, in dem ich in den WordPress-Loop einfach einen Style für Asides eingefügt, und die Quick Post Kategorie als Aside festgelegt habe. Und weil ich gerade bei den Asides war, hab’  ich auch den daily.generationx.at Photoblog, wo ich an und für sich jeden Tag ein Photo posten wollte, aufgelöst und in den Hauptblog integriert. Ist ebenfalls ein Aside, welches direkt über Flickr eingebunden wird. Also das Posting. Was mich an dieser Lösung etwas nervt, ist die Tatsache, dass es seitens von Flickr nicht ermöglicht wird, Bilder mit einer Breite von 640px zu posten. Naja, was heisst nicht erlaubt, sie stellen den dementsprechenden Code einfach nicht zur Verfügung, was ich ziemlich schade finde. Da aber diese neue Größe mit 640px eher neu ist, hoffe ich, dass diese Funktion nachgereicht wird. Und bis dahin muss ich mich halt damit begnügen, dass die 500px Photos auf 640px aufgeblasen werden. Dass da die Qualität leidet, brauch’ ich wohl niemanden sagen.

So, wo waren wir? Achja, bei den Asides. Der von WordPress publizierte Code hat bei mir entweder nicht richtig funktioniert, oder ich war zu blöd dazu, wie dem auch sei. Meine Lösung ist in gleichem Maße einfach wie unkompliziert:

Zunächst wird der Loop gestartet:

<?php if (have_posts()) :  while (have_posts()) : the_post(); ?>

Jetzt würde der Code für jeden Artikel kommen, aber da wir ja je nach Kategorie unterschiedliche Formatierungen haben möchten, kommt jetzt folgende PHP-Abfrage:

<?php if (in_category('1')) { ?>
   <!-- Hier kommt die Formatierung für die Kategorie mit der ID 1 -->
<?php } elseif (in_category('2')) { ?>
   <!-- Hier kommt die Formatierung für die Kategorie mit der ID 2 -->
<?php } else { ?>
   <!-- Hier kommt die Formatierung für alle anderen Kategorien -->
<?php } ?>

Im Anschluss wird der Loop ganz normal geschlossen:

<?php endwhile; ?>
<?php else : ?>
      <!-- Hier kommt deine Error 404 Seite rein! -->
<?php endif; ?>

Bei meiner index.php hab’ ich die entsprechenden Formatierungen mit einer externen .php einfach included. Sieht dann so aus:

<?php include('loop.php'); ?>

Alle anderen Farben werden ebenfalls über diese if-else-Abfrage angesteuert, obwohl, nein, die Navigation ist einfach eine li.class-Formatierung. Da ist mir noch kein schönerer Code in die Hände gefallen.

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